Waldbrandübung Lueg

Die Freiwillige Feuerwehr Roith nahm am 13.10.2023 bei einer gemeinsam von Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ebensee und der Freiwilligen Feuerwehr Neukirchen bei Altmünster organisierten Waldbrandübung an der Gemeindegrenze von Ebensee/Altmünster mit dem Löschfahrzeug und 9 Mann teil.

 

 

Folgend der Bericht der Freiwilligen Feuerwehr Neukirchen:

Großangelegte Waldbrandübung

auf 830 Meter Seehöhe an der Gemeindegrenze Ebensee-Altmünster

Am Freitag, den 13. Oktober wurde eine umfangreiche, möglichst praxisnahe Waldbrandübung im Grenzgebiet ("Lueg", auf 830 Meter Seehöhe) der Gemeinden Altmünster und Ebensee, im ÖBF-Forstrevier Neukirchen, durchgeführt.

 

Der Grenzübergang "Lueg" wurde als ideales Übungsobjekt ausgewählt da an dieser Stelle zahlreiche, hochfrequentierte Wander- und Radwege vorbeiführen. In aktuellen Zeiten, wo Waldflächen durch überdurchschnittlich lange Trockenzeiten schon einer erhöhten Brandgefahr ausgesetzt sind, verstärkt sich diese Brandgefahr durch womöglich unachtsam weggeworfene Glasflaschen, Zigaretten, ...

 

Es wurde ein Brand von drei schweren Forstmaschinen inkl. eines Brandübergriffs auf den Wald angenommen. Direkt an der Einsatzstelle war das primäre Übungsziel die drei Forstmaschinen zu löschen und alle Glutnester ausfindig zu machen und diese ebenfalls zu löschen.

Auf der "Ebenseer Seite" wurde ausgehend vom hinteren Langbathsee eine über 1.000 Meter lange Zubringerleitung für Löschwasser (dafür waren insgesamt 1 Pumpe am Langbathsee und 3 weitere Relaispumpen notwendig), über teils steiles und nicht befestigtes Gelände, verlegt.

Von der "Neukirchner Seite" aus wurde die Löschwasserversorgung mittels "Pendelverkehr" mehrerer Tanklöschfahrzeuge über das Forststraßennetz sichergestellt.

 

Um 14:00 Uhr wurde die Übungsalarmierung von der Bezirkswarnstelle Gmunden durchgeführt. Nach 15 Minuten wurde bereits mit den Löscharbeiten an der Einsatzstelle und dem Pendelverkehr der Tanklöschfahrzeuge begonnen. Nach weiteren 45 Minuten befand sich die über 1.000 Meter lange Zubringerleitung für Löschwasser ebenfalls im Vollbetrieb.

 

Nach dem Erreichen des primären Übungsziels wurden an der Einsatzstelle noch mehrere verschiedene Szenarien wie z.B. das wieder aufflammen von Glutnestern und eine Änderung der Windrichtung als sekundäre Übungsziele abgearbeitet.

Nach insgesamt 1,5 Stunden ab Alarmierung konnten alle Übungsziele erreicht und die Übung somit beendet werden.

 

Insgesamt waren 70 Feuerwehrmänner- und Frauen von den freiwilligen Feuerwehren Neukirchen, Freiwillige Feuerwehr Ebensee, FF Reindlmühl, Freiwillige Feuerwehr Roith und FF Eben Nachdemsee an dieser Übung beteiligt.

 

Die FF-Neukirchen und die FF-Ebensee sowie die beiden Hauptorganisatoren Florian Lindenbauer (FF-Neuk., ÖBF) und Mike Hitzenberger (FF Ebensee) bedanken sich bei den anderen Wehren für die Teilnahme und die hervorragende Zusammenarbeit.

 

 

Ein besonderer Dank gilt den Österreichischen Bundesforste welche diese Übung von Grund auf möglich gemacht haben, die "Übungsobjekte" zur Verfügung gestellt haben und für die Verpflegung der Einsatzkräfte aufgekommen sind.


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