Die vier Feuerwehren Ebensee, Langwies, Rindbach und Roith wurden in den frühen Morgenstunden des 16.04.2026 um 04:26 zu einer Personenrettung auf die Baustelle des Pumpspeicherkraftwerkes gerufen. Im weiteren Einsatzverlauf wurde zusätzlich die Bergrettung Ebensee nachalarmiert.
Es galt einen schwer verunfallten Arbeiter aus der Tiefe zu retten, was sich aufgrund der beschränkten Platzverhältnisse als sehr schwierig erwies. Nach der notärzlichen Erstversorgung wurde der Schwerverletzte mit dem Rettungshubschrauber CH14 in das Unfallkrankenhaus nach Linz transportiert.
Einsatzende für die FF Roith: 07:37

Ein 34-jähriger Arbeiter aus Polen erlitt am 16. April 2026 gegen 04:20 Uhr einen schweren Arbeitsunfall. Er war gemeinsam mit anderen Arbeitern im Pumpspeicherkraftwerk in Ebensee mit Felsabtragungen beschäftigt und betätigte dabei mit der Funkfernbedienung die Fräsmaschine. Für die Reinigung der Maschine stellte der Arbeiter diese ab und steckte die Fernbedienung in seinen Brustgurt. Die Maschine schaltete sich plötzlich wieder ein und der 34-Jährige verfing sich mit seinem kombinierten Brust-Hüftgurt in dem Fräskopf. Von einem anderen Arbeiter wurde der Notschalter getätigt. Die Bergung des Verletzten erwies sich aufgrund der Platzverhältnisse und der Tiefe im Berg als sehr schwierig.
Der Abtransport wurde gemeinsam mit der Feuerwehr und Bergrettung durchgeführt. Nach notärztlicher Erstversorgung wurde der Schwerverletzte mit dem Rettungshubschrauber in das Unfallkrankenhaus Linz transportiert. Fremdverschulden kann ausgeschlossen werden.
Presseaussendung der LPD Oberösterreich
vom 16.04.2026, 10:01


